SF-V "Petri Heil" Mümlingtal
 

Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über den SF-V "Petri Heil" Mümlingtal und unsere Aktivitäten. Wir bewirtschaften mehrere sehr schöne Fließgewässer, die kaum Wünsche offen lassen. Zudem verfügen wir über ein idyllisch an unserem Teich gelegenes Vereinsheim, das jeden Donnerstag abend geöffnet ist und auch für private Veranstaltungen gemietet werden kann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bieten Getränke und Speisen.
Wenn Sie Interesse an unserem Verein und seinen Aktivitäten haben, beantworten wir gerne Ihre Fragen.

Ausschließlich für Fliegenfischer geben wir auch Gastkarten für unsere Mümligstrecke aus (Details unter "Gewässer").

Gewässervorstellung der Mümling in der Zeitschrift "Fliegenfischen" Download


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Der Verein
Wir sind ein kleiner Verein mit derzeit etwa 40 aktiven und 30 passiven Mitgliedern. Unsere Mitglieder praktizieren das Fischen auf vielfältige Weise. Ein Schwerpunkt liegt allerdings auf dem Fischen mit der künstlichen Fliege. Unsere Gewässer bieten ideale Voraussetzung um dem Fliegenfischen, einer eleganten und für die Fische besonders schonenden Methode nachzugehen. Die Mümling, im idyllischen Odenwald gelegen, hat einen hervorragenden selbstreproduzierenden Bestand an Bachforellen. Auch die selten gewordene Äsche kommt häufig und in allen Größen vor. Beide Fischarten benötigen eine besondere Pflege des Gewässers und das betrachten wir als unsere Aufgabe.
Viel Arbeit wird von den Mitgliedern geleistet, um unsere Gewässer in ihrer Natürlichkeit zu bewahren und wo möglich weiter zu verbessern. Ein Beispiel dafür ist das Äschenprojekt, das gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Darmstadt durchgeführt wurde. Aber auch viele Pflegemaßnahmen in und am Wasser gehören dazu.
Mit 12 km Länge bewirtschaften wir einen großen Teil der Mümling im schönen Odenwald. Eine genauere Beschreibung dieses Gewässers wurde im Januar 2020 in der Zeitschrift "Fliegenfischen" veröffentlicht. Diesen Artikel finden sie zum download auch hier.
Andere Lebewesen, die in und am Wasser leben genießen ebenso unseren Schutz auch wenn sie für die Fischerei keine Bedeutung haben. So findet man zum Beispiel auch das Bachneunauge in der Mümling und ihren Seitengewässern häufig. Eisvogel, Wasseramsel, Storch, Bieber, Reiher und Kormoran kommen ebenfalls regelmäßig vor. Im Video sehen Sie Bachneunaugen beim Laichspiel.

Auch die Ringelnatter ist ein guter Fischjäger. Auf dem Bild eines unserer Gastangler stellt ein schönes Exemplar dies durch den Fang und den Verzehr einer Mühlkoppe unter Beweis.

Bild: Peter Klemisch


Auch unsere anderen Gewässer genießen diese besondere Pflege. Darunter viele kleine Bäche, die die Kinderstube unserer Fische darstellen. Hinzu kommt auch ein längeres Stück des Oberlaufs der benachbarten Gersprenz.
Wo es möglich und sinnvoll ist, setzen wir darauf, den natürlichen Fischbestand aufzubauen. Nach erfolgreichem Abschluss der Äschenbesatzmaßnahmen im Rahmen des Äschenprojekts können wir inzwischen auch bei der Äsche auf Besatz verzichten und trotzdem den hervorragenden Bestand halten bzw. aufbauen. Hinzu kommen aber viele weitere Maßnahmen der Gewässerpflege, wie der Schutz der Kiesbetten und einen weiteren Rückbau der Uferbefestigungen und Wasserkraftanlagen.

 

 


Die Geschichte unseres Vereins

Heute sind wir ein moderner Verein, der primär den Gewässerschutz und die Hege der Fischbestände und anderer Lebewesen in und an der Mümling verfolgt. Natürlich gehört zu einer vernünftigen Hege eines Gewässers die Angelfischerei dazu. Gewässer die von Anglern betreut werden, weisen stets die besseren biologischen Eigenschaften auf als Gewässer, die nicht von Anglern betreut werden. Zahlreiche Studien belegen das. Die Betreuung durch einen Angelverein ist ein Garant für besseres Wasser.
Wir versuchen unsere Gewässer so defensiv wie möglich zu nutzen.

Unsere Entnahmepolitik ist an die Reproduktionsbedingungen der Gewässer angepasst. Einschränkungen der erlaubten Köder dienen zum direkten Schutz der Fische vor Verletzungen, denn die Fischerei mit der künstlichen Fliege ist die schonendste Art zu Fischen. Schonstrecken ermöglichen ungestörte Schutzbereiche. Watverbote während der Laichzeit von Forelle und Äsche schützen die Eier und Jungtiere.
Unser Einsatz für die Mümling und ihre Seitengewässer hat dazu geführt, dass die Mümling über längere Bereiche heute wieder in einem naturnahen Zustand ist. Die Ufer werden nicht mehr befestigt, Querverbauungen wurden beseitigt. Der Bach kann sein Bett wieder selbst gestalten und umgestürzte Bäume bleiben wie sie sind.
Wir hoffen das die gute Zusammenarbeit mit Behörden, dem Wasserverband und den Fischereirechtsinhabern noch viele Jahre weiterlaufen und es uns ermöglicht die sehr erfolgreiche Arbeit für das schönste Gewässer des Odenwalds weiter zu führen.
Inzwischen können wir auf eine über 70-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken. In dieser Zeit ist eine Menge passiert und wir haben viele Dinge erreicht, auf die wir sehr stolz sind.
Hier finden Sie unsere Geschichte, wie alles anfing bis zur Gegenwart.

Vereinsgründung
Die Mümling war schon im Jahre 1948 ein traumhaftes Fischwasser im Odenwald. Dies wußten die Väter unseres Vereins, denn sonst gäbe es diesen Verein nicht.
Das erste Schriftstück, welches noch heute existiert, trägt das Datum 20.02.1948. Es handelt sich um eine Fischereierlaubnis vom Landrat des damaligen Landkreises Erbach/Odw., Kreisjugendausschuß, mit Zustimmung des amerikanischen Sicherheitsoffiziers und der laufenden Nr. 68. Es wurde unterzeichnet mit Volksstaat-Hessen-Kreisamt Erbach gez. Metaltyr. Hier wurde der Angel- und Fischereizunft für den Kreis Erbach/Michelstadt die Genehmigung zum Fischen erteilt.
Der erste Fischerei-Pachtvertrag wurde im April 1948 wischen dem Gräflichen Forstamt Beerfelden (Grafschaft Erbach-Fürstenau) und dem Vorstand der Fischereizunft Erbach/Michelstadt abgeschlossen. Auf der Seite der Fischereizunft haben die Mitglieder Gramlich, Lenz sowie Rohmann mit J. A. unterzeichnet. Wie viel Angelfreunde damals dabei waren, läßt ich aus unseren Unterlagen nicht ersehen.
In einem Schreiben vom 02.01.49 wurde von den damaligen Mitgliedern in einer Versammlung beschlossen, daß infolge der Währungsreform und aufgrund der schlechten Geldeingänge eine Pachtminderung eintreten sollte. Dies hat das Forstamt Beerfelden in einem Schreiben vom 12.01.1949 abgelehnt. Die "zu hohe Pacht" wurde mit einem Fischsterben begründet, welches von der Fa. Ludwig Arzt Tuchfabrik und der Firma Creutz Gelatine verursacht wurde. Auch hatte damals ein Teil der amerikanischen Besatzer gefischt ohne hierfür zu zahlen. Es wurde seitens des Vereins eine Pacht von 200,00 DM vorgeschlagen, andernfalls wollte man auf das Fischwasser verzichten. Gott sei Dank wurde hier mit dem Grafenhaus eine Einigung erzielt. Mit Schreiben des Hessischen Ministers für Landwirtschaft und Forsten vom 29. Januar 1953 wurde auf die gute Zusammenarbeit mit den amerikanischen Behörden hingewiesen. Für die Fischereigewässer wurden von dieser Behörde größere Mittel zur Verfügung gestellt. Es wurde uns empfohlen, den amerikanischen Angehörigen die Fischerei unter gleichen Voraussetzungen wie unseren Mitgliedern zu ermöglichen. Diesem Anliegen wurde stattgegeben.
Der Eintritt in den Hessischen Fischerei-Verband, Union der Berufsfischer und Sportfischer e.V., erfolgte 1951.

Eintragung in das Vereinsregister

Am 19.04.1962 wurde der Verein zur Eintragung in das Vereinsregister angemeldet durch
Friedel Schneider, Erbach, 1. Vorsitzender
Albert Bender, Erbach, 2. Vorsitzender
Leonhard Sammet, Erbach, Kassenwart
Wilhelm Heim, Erbach, Schriftwart
Die Eintragung erfolgte am 28.06.1962 unter der Nummer 93.
Zweck und Aufgaben des Vereins sind:
Die Förderung des Volksports
Die Ausübung und Vertiefung der Sporfischerei
Die Hege und Pflege des Fischbestandes in den heimatlichen Gewässern
Die Werbung für die Sportfischerei
Die Pflege der Sportkameradschaft
Die Pflege der Jugendsportfischerei
Die Reinhaltung der Gewässer
Die schon im Jahre 1960 anerkannte Gemeinnützigkeit des Vereins konnte bis heute und wird sicherlich auch noch in Zukunft beibehalten werden.
Die Geschicke des Vereins führten
Peter Georg Lenz 1948 / 49
Rudolf Swatzscheck 1949 / 50
Friedel Schneider 1950 - 1973
Hans Emig 1973 / 74
Wolfgang Zipperer 1974 / 75
Rudi Wilfert 1975 - 1986
Hans Dieter Huth 1986 - 1990
Horst Kares 1990 - 2014
René Berlieb 2014 / 2015
Jürgen Patri ab 2015

Alle diese Vorsitzenden leiteten den den Verein zum Wohle unserer Fischerei, welches zukünftig auch noch so sein wird.
Gründungsmitglider 1948:
Bender, Bräunig, Eckerlin, Heim, Orth, Reubold, Sammet, Schneider und Wolf.
Heute sind wir ein moderner Verein, der primär den Gewässerschutz und die Hege der Fischbestände und anderer Lebewesen in und an der Mümling verfolgt. Natürlich gehört zu einer vernünftigen Hege eines Gewässers die Angelfischerei dazu. Gewässer die von Anglern betreut werden, weisen stets die besseren biologischen Eigenschaften auf als Gewässer die nicht von Anglern betreut werden. Zahlreiche Studien belegen das. Die Betreuung durch einen Angelverein ist ein Garant für besseres Wasser.
Wir versuchen unsere Gewässer so defensiv wie möglich zu nutzen. Viele Regelungen zum Schutz unserer Gewässer werden deshalb von unseren Mitgliedern mitgetragen. Unsere Schonzeiten sind länger als die gesetzlich vorgeschriebenen. Unsere Entnahmepolitik ist an die Reproduktionsbedingungen der Gewässer angepasst. Einschränkungen der erlaubten Köder dienen zum direkten Schutz der Fische vor Verletzungen, denn die Fischerei mit der künstlichen Fliege ist die schonendste Art zu Fischen. Schonstrecken ermöglichen ungestörte Schutzbereiche. Watverbote während der Laichzeit von Forelle und Äsche schützen die Eier und Jungtiere.
Unser Einsatz für die Mümling und ihre Seitengewässer hat dazu geführt, dass die Mümling über längere Bereiche heute wieder in einem naturnahen Zustand ist. Die Ufer werden nicht mehr befestigt, Querverbauungen wurden beseitigt. Der Bach kann sein Bett wieder selbst gestalten und umgestürzte Bäume bleiben wie sie sind.
Wir hoffen das die gute Zusammenarbeit mit Behörden, dem Wasserverband und den Fischereirechtsinhabern noch viele Jahre weiterlaufen und es uns ermöglicht die sehr erfolgreiche Arbeit für das schönste Gewässer des Odenwalds weiter zu führen.